Das Lob der Narrheit by Desiderius Erasmus

(7 User reviews)   3290
Erasmus, Desiderius, 1469-1536 Erasmus, Desiderius, 1469-1536
German
Ever wonder why the smartest people in the room often seem the most foolish? That's the brilliant, cheeky question at the heart of Erasmus's 16th-century classic. It's not a story about knights or kings, but a razor-sharp speech given by Folly herself, dressed up in her academic robes. She takes the podium to argue a wild idea: that she, not wisdom, is the real force behind human happiness, love, art, and even religion. It’s a hilarious and surprisingly dangerous roast of everyone from philosophers to popes, wrapped in a joke that makes you think twice about who the real 'fools' are in our world.
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weltberühmte Schrift ~Das Lob der Narrheit~ beurteilt wissen. In dem Widmungsbriefe an den jüngeren, damals (1498) zwanzigjährigen Thomas Morus, späteren Kanzler Heinrichs VIII. von England, dem ihn gemeinsame humanistische Studien verbanden, erzählt der Verfasser, wie ihm die Idee zu dem Buche auf dem Heimritt von Welschland gekommen sei. Es ist kein Grund daran zu zweifeln, daß dieses populärste Werk des deutschen Humanismus mehr oder minder zufällig koncipiert und mit einer Art spielerischen Vergnügens ausgeführt wurde. Erasmus selber hat wohl nie geahnt, daß die geistreiche aber leicht gezimmerte Arbeit, die ihm nichts als ein Ausruhen von ernsten, gelehrten Forschungen bedeutete, seinen internationalen Ruhm für alle Zeiten begründen würde. Das in eleganter Latinität geschriebene und in alle Kultursprachen übersetzte Werk verdankt seine äußere Anregung dem deutschen »Narrenschiff« des Sebastian Brant, kommt aber geistig aus viel früherer Zeit her, nämlich aus der freieren Sphäre des attischen Spötters Lukian, von dem es den feineren Witz, die überlegene Ironie und die aller Didaktik fremde, jeglicher Moralisation abholde weltmännische Art hat. Hinter dem tollen Wirrwarr menschlichen Treibens, hinter den Mängeln, Schwächen, Fehlern und Untugenden sieht Erasmus die Thorheit als etwas nur Allzumenschliches an. Sie ist ihm dasjenige geistige Element, das dem Erdendasein überhaupt erst Reiz und Wert verleiht. Das Horazische _Dulce est desipere in loco_ ist hier zu einem Prinzip der Weltanschauung erhoben und wird halb im Ernst, halb im Scherz von einer lächelnden Lebensphilosophie als _Vademecum_ für jeden Erdenpilger gepriesen. Daß der geistreiche und seine Thesen mit unzähligen gelehrten Zitaten erhärtende Autor sich dabei nicht immer konsequent bleibt und mitunter wie z. B. in seiner Polemik gegen Kirche und Theologie aus dem Ton und der Rolle eines Lobredners der Thorheit fällt, darf weiter nicht verwunderlich erscheinen. Die vorliegende Übersetzung ist mit ausgewählten Holzschnitten nach den Randzeichnungen von Erasmus Freunde Holbein geziert, die der Meister in ein Exemplar der Frobenschen zu Basel aufbewahrten Ausgabe eingetragen hat. Der Herausgeber [Illustration] Lobrede, welche die Narrheit sich selbst hält. Was die Sterblichen auch immer von mir schwatzen mögen (ich weiß es, meine Herren, ich weiß es, in welchem bösen Rufe die Narrheit auch bey den gröbsten Narren steht) so bin doch ich es, ich, wie Sie mich hier vor sich stehen sehen, durch deren übermenschliche Kraft den Herzen der Götter und der Menschen die muntersten Freuden eingeflößt werden. Wollen Sie hierüber einen Beweis? Hier ist ein überzeugender: Kaum war ich aufgetreten, um in dieser zahlreichen Versammlung eine Rede zu halten, so ward plötzlich jedes Antlitz mit einem neuen und ungewöhnlichen Schimmer der Fröhlichkeit übergoldet; plötzlich entfaltete sich jede Stirn; im hellsten liebenswürdigsten Lächeln wird mir von allen Orten der holdeste Beyfall zugewinkt. Wo ich meinen Blick hinrichte, sehe ich Gesichter, die mich nicht anderst denken lassen, als jedermann habe sich bey dem Nektar, dem es die Homerischen Götter bey ihrem Gelache gewiß an dem Safte des die Traurigkeit verbannten Ochsenzungenkrautes nicht fehlen lassen, in die beste Laune getrunken: und vorhin sah jeder so finster und grämlich aus, als ob er geradesweges aus einer Eremitenzelle zurückkomme. Wie wenn die Sonne am frühen Morgen ihr goldschönes Antlitz der Erde zuwendet; wie wenn nach dem rauhen Winter der neue Frühling mit seinem belebenden Hauche kommt: jugendlich glänzt das Antlitz der ganzen Natur; Farbe, Anzug, alles hat sich verjüngt: also, meine Herren, hat sich auch auf ihren Angesichtern, sobald sie einen Blick auf mich gerichtet hatten, alles geändert. Große Redner! schwarze Sorgen wollt ihr aus den Herzen der Zuhörer verbannen; und wie betreibt ihr's? in einer viele Nächte hindurch abgezirkelten langweiligen Rede arbeitet ihr oft vergeblich daran. Schämet euch! Sehet, mit einem einzelnen Blicke hab ichs zu Stande gebracht! Warum ich heute in...

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Forget everything you think you know about stuffy old philosophy books. Das Lob der Narrheit (or The Praise of Folly) is a party-crasher. It’s a single, long, witty speech delivered by the goddess Folly. She’s celebrating herself, and she has a guest list of everyone in 16th-century society.

The Story

The whole book is Folly’s victory lap. She explains, with a wink, how she’s actually the one running the show. She claims that without her, love wouldn't happen, friendships would fall apart, and artists would never create anything. The fun—and the bite—comes when she turns her spotlight on the ‘wise’ people of her day. She pokes fun at superstitious believers, pompous scholars who argue about angels on pinheads, and power-hungry church leaders who have forgotten the simple heart of their faith. It’s all done with clever jokes and classical references, but the targets are very, very real.

Why You Should Read It

This book is a masterclass in satire. It’s amazing how fresh and relevant Erasmus’s observations feel 500 years later. We still have leaders blinded by pride, experts lost in jargon, and institutions that sometimes lose the plot. Reading it feels like getting a secret, hilarious history lesson. You’re not just learning about the Renaissance; you’re getting a front-row seat to one of the wittiest takedowns ever written, delivered by the most charming unreliable narrator.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves sharp humor, historical drama, or just a good argument. If you enjoy shows or books that cleverly expose society’s hypocrisies, you’ll find a kindred spirit in Erasmus. It’s a short, smart book that proves some jokes are timeless—and some truths are best told with a smile.



🏛️ Legacy Content

This is a copyright-free edition. Preserving history for future generations.

Logan Robinson
1 year ago

A bit long but worth it.

Mark Brown
1 year ago

I stumbled upon this title and the emotional weight of the story is balanced perfectly. Truly inspiring.

Edward Garcia
5 months ago

This book was worth my time since it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Worth every second.

Ava Taylor
5 months ago

I have to admit, the atmosphere created is totally immersive. Absolutely essential reading.

Elijah Ramirez
1 year ago

If you enjoy this genre, the atmosphere created is totally immersive. A true masterpiece.

5
5 out of 5 (7 User reviews )

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