Otto Speckter by F. H. Ehmcke, Otto Speckter, and Karl Hobrecker

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German
Okay, I just read the most fascinating little book that feels like finding a forgotten family album. It's called 'Otto Speckter,' and it's not a novel. It's a collection of letters, drawings, and personal notes from a 19th-century German illustrator. The real mystery isn't in the pages, but in how it came to be. The author is listed as 'Unknown'—how did these intimate pieces survive? Who was Otto Speckter really, beyond his art? It's a quiet, beautiful puzzle about the life of a creative person, pieced together from the scraps he left behind. If you love peeking into the real lives of artists, this is a rare treat.
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unverändert; fremdsprachliche Ausdrücke wurden nicht korrigiert. Besondere Schriftschnitte werden im vorliegenden Text mit Hilfe der folgenden Symbole gekennzeichnet: gesperrt: +Pluszeichen+ Antiqua: ~Tilden~ #################################################################### [Illustration] Furche-Kunstgaben: Erste Veröffentlichung Otto Speckter von F. H. Ehmcke Mit einer Bibliographie von Karl Hobrecker 2 Bildnissen des Künstlers und 104 Abbildungen nach dessen Werken auf 64 Tafeln [Illustration] Im Furche-Verlag / Berlin 1920 Dem Andenken meiner Frau, der Freundin der Kleinen und Kleinsten ~COPYRIGHT BY FURCHE-VERLAG, BERLIN 1919~ „Die Hamburger Familie hat in Speckters Kinderbüchern einen Schatz, den sie nicht vergessen sollte. Es dürfte sich lohnen, das Wertvollste zu einem Buche zu vereinen.“ Diese Worte, die Alfred Lichtwark am Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts schrieb, behielten auch ihre Richtigkeit, wenn man sie statt auf die Hamburger auf die deutsche Familie im weitesten Sinne anwenden wollte. Es ist nachgerade unverständlich, daß bei der Fülle der Neuausgaben, Ausgrabungen und Wiederentdeckungen der letzten Jahrzehnte ein Werk wie dasjenige Otto Speckters vergessen bleiben konnte, während beispielsweise das Schaffen Ludwig Richters in unzähligen kleinen und großen Mappenausgaben den Lebenden ins Gedächtnis geführt wurde. Es mag dies an der ausgesprochen norddeutschen Haltung der Speckterschen Arbeiten liegen, die in ihrer Sprödigkeit und Scheu dem Tageserfolg und der Schätzung der Menge ferner steht als die breite Volkstümlichkeit des Mitteldeutschen Ludwig Richter, die liebenswürdige Anmut des Österreichers Moritz von Schwind oder der naive Dilettantismus des Münchener Kinderfreundes Graf Pocci. Und doch zeichnet die Arbeiten Otto Speckters, abgesehen von ihrer nur dem Eingeweihten verständlichen graphischen Besonderheit, eine Innigkeit des Naturgefühls, eine Echtheit des künstlerischen Empfindens, eine tiefe Verwandtheit mit dem literarischen Gegenstand ihrer Darstellung aus, die ihn jenen vielgenannten Illustratoren wenigstens ebenbürtig erscheinen läßt. Der schon erwähnte ausgesprochen norddeutsche Charakter seines Werkes kann, von höherer Warte betrachtet, nicht als eine Beschränkung im Sinne lokaler Enge gelten, sondern vielmehr als eine Bereicherung der gesamtdeutschen Leistung um eine Farbabstufung voll von besonderer Süße, Tiefe und Eigenart, die dem bunten Strauß deutscher Illustrationskunst als eine seiner schönsten Blüten erst Vollständigkeit gibt. Erklärlich wird die Kraft dieser Wirkung einmal aus der strengen Einheit des geistigen, künstlerischen und gesellschaftlichen Zustandes, dem der Künstler entsprossen ist, zweitens durch die straffe Zucht, die ihn, veranlaßt durch bestimmte Familienverhältnisse, sich fast nur auf das graphische Gebiet beschränken ließ und ihm so die Mittel gefügig machte, um sich ihrer gleichsam spielend bedienen zu können. Die künstlerische Welt, aus der Otto Speckter hervorging, ist jedem vertraut, der Hamburg und seine Sammlungen kennt. Es gibt wohl kaum eine zweite Stätte in Deutschland, in der so stark bodenständige Überlieferung sich ausdrückt als in der Hamburger Kunsthalle, wie sie durch Lichtwarks Bemühen geworden ist. Neben Philipp Otto Runge, dem überragenden Haupt und geistigen Vater der Gruppe, finden sich die Gensler, Oldach, Milde, Asher, Morgenstern, Wasmann, Kauffmann, Erwin und Otto Speckter und manche kleinere Begabungen wie Haeselich, Heesche, Vollmer und wie sie alle heißen. Alle trotz der Verschiedenheit des Könnens und der Stoffgebiete verbunden durch die Gleichheit der Anschauung, die Echtheit der Gesinnung und den Adel der Form. Die gemeinsame Bindung hatte ja tiefere Wurzeln als in einer bloß geistigen Übereinkunft der Kunstanschauungen: sie beruhte vielmehr auf der allgemeinen Kultur des bürgerlichen Daseins, des öffentlichen Lebens, in dem diese Künstler standen und in dem sie durch Freundschafts- und Familienbande wechselseitig aufs engste verknüpft und auf gegenseitige Verständigung und Förderung verpflichtet und angewiesen waren. So in ihren Grenzen bestimmt ist die Welt Otto Speckters und seiner Familie, und was aus Überlieferungen davon bis auf uns gekommen, ist so bezeichnend für den Geist jenes alten Bürgertums, so reizvoll in seinen Einzelheiten, so wertvoll für die Kulturgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts, daß es hier wenigstens in knappen Zügen wiedergegeben werden soll:...

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This book is a unique artifact. It doesn't tell a single, linear story. Instead, it assembles the life of illustrator Otto Speckter (1807-1871) through the things he made and the words he wrote. Edited by F.H. Ehmcke and Karl Hobrecker, it's a curated scrapbook of his world.

The Story

There's no traditional plot. You follow Speckter's life through his charming, detailed illustrations for children's books and his personal correspondence. You see his artistic process in sketches, get glimpses of his personality in letters to friends, and understand his place in Hamburg's cultural scene through commentary. The 'story' is the quiet unfolding of a dedicated artist's career and character, told by the man himself and those who collected his legacy.

Why You Should Read It

I loved this because it feels honest. This isn't a grand biography; it's a mosaic. You connect the dots yourself between a funny doodle in a margin and a thoughtful letter about his work. It makes a historical figure feel immediate and real. Speckter's art is wonderfully warm and full of character, and seeing it alongside his personal notes creates a special intimacy. It's a calming, reflective read that celebrates the everyday bits of a creative life.

Final Verdict

Perfect for art lovers, history enthusiasts who enjoy primary sources, or anyone who appreciates a quiet, contemplative book. It's not for someone seeking a fast-paced narrative. Think of it as a long, rewarding visit to a specialized museum exhibit, where you get to hold the pieces. A beautiful, niche find for the curious reader.



🟢 Copyright Status

No rights are reserved for this publication. It is available for public use and education.

Christopher Anderson
2 weeks ago

Finally a version with clear text and no errors.

Joseph Lopez
1 year ago

As someone who reads a lot, the narrative structure is incredibly compelling. Absolutely essential reading.

Linda Flores
1 month ago

I started reading out of curiosity and it creates a vivid world that you simply do not want to leave. One of the best books I've read this year.

Karen Smith
1 year ago

I have to admit, it manages to explain difficult concepts in plain English. I will read more from this author.

Jessica Rodriguez
1 year ago

Loved it.

5
5 out of 5 (5 User reviews )

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