Psychologie und Logik: zur Einführung in die Philosophie by Theodor Elsenhans

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Elsenhans, Theodor, 1862-1918 Elsenhans, Theodor, 1862-1918
German
Okay, hear me out. I just finished this wild little book from 1913 called 'Psychology and Logic.' It’s not your typical philosophy text. The author, Theodor Elsenhans, basically tries to pull off the ultimate intellectual heist: merging the messy, personal world of human psychology with the clean, rigid rules of formal logic. He wants to build a bridge between how we *feel* we think and how we *should* think. The whole book is his attempt to answer one big, beautiful question: Can we find a logical foundation for our own minds, or are we just too complicated? It’s a short, dense, and surprisingly dramatic puzzle.
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erst durch die Reformation wurde freie Forschung möglich gemacht. In der neueren Philosophie lassen sich zwei Hauptströmungen verfolgen, eine _empiristische_ und eine _rationalistische_. Die erste, hauptsächlich ein Erzeugnis der englischen Philosophie, beginnt mit dem Engländer _Baco von Verulam_ († 1626), der auf Naturforschung und Erfahrung die Philosophie gründet, und wird fortgesetzt durch _Locke_, _Hume_ und in neuester Zeit durch _John Stuart Mill_ († 1873) und _Herbert Spencer_. Die rationalistische Richtung wurde hauptsächlich von den deutschen Philosophen gepflegt. Sie beginnt mit _Descartes_ († 1650), der auf den gewissesten aller Sätze: ich denke also bin ich (%cogito ergo sum%) alle Wahrheit gründete, und wird fortgeführt durch _Spinoza und Leibniz_. Ihren Höhepunkt erreichte die deutsche Philosophie in _Kant_ (1724-1804), der durch Untersuchung des Erkenntnisvermögens selbst und seiner Grenzen (Kritik der reinen Vernunft 1781) eine neue Grundlage für die Philosophie schuf. _Fichte_ ging in diesen Bahnen weiter, während _Schelling_ und _Hegel_ durch den Grundsatz der Einheit von Denken und Sein einer unbegrenzten Spekulation Tür und Tor öffneten. Dagegen sah _Herbart_ mit eigenartiger Wiederanknüpfung an Kant die Aufgabe der Philosophie in der begrifflichen Bearbeitung des Erfahrungsstoffes und gewann besonders durch eine sorgfältige, auf Mathematik gegründete Psychologie eine große Anhängerschaft. In der neuesten Zeit suchten _Trendelenburg_ mit Rückgang auf Aristoteles und _Lotze_ (Mikrokosmus 1856-64) mit voller Berücksichtigung der Naturforschung den Idealismus neu zu gestalten. In den letzten Jahrzehnten fanden außerdem zwei philosophische Richtungen große Verbreitung, besonders in der Tagesliteratur: der _Materialismus_, der auch das geistige Leben auf die Materie zurückführen will, vertreten durch Moleschott, Vogt, Büchner, und der _Pessimismus_, begründet durch _Schopenhauer_ († 1860), in selbständiger Weise fortgebildet durch Ed. v. Hartmann. Als Hauptströmungen treten in der Gegenwart hervor der _Neukantianismus_, der mit Abweisung aller Metaphysik das Hauptgewicht auf die Ethik legt, und der _Positivismus_, der, von Frankreich und England herübergekommen, nur das Tatsächliche der Erfahrungswelt gelten lassen will. Gegen die letztere Auffassung, soweit sie zu einer rein naturwissenschaftlichen Deutung des Geisteslebens geführt hat, macht sich jedoch eine _idealistische_ Gegenströmung mehr und mehr geltend. § 3. Die Bedeutung der Psychologie und der Logik. Neben einem Überblick über die Geschichte der Philosophie werden sich zur Einführung in die Philosophie solche Zweige derselben besonders eignen, welche teils der Ausgangspunkt und die Grundlage der andern philosophischen Wissenschaften, teils eine Schule für das philosophische Denken bilden. Beides trifft bei Psychologie und Logik zu. Verschiedene Beobachtungen im täglichen Leben und manche Resultate der Naturwissenschaft weisen uns darauf hin, daß die einfache Betrachtung der Außenwelt nicht der feste Punkt ist, von dem wir in der Philosophie ausgehen dürften. Träume, Sinnestäuschungen, Hallucinationen beweisen, daß dem von uns Wahrgenommenen nicht notwendig ein Gegenstand entsprechen muß. Erscheinungen wie die der Farbenblindheit zeigen, daß das Bild, das wir von den Gegenständen haben, nicht allein von diesen selbst, sondern zum mindesten auch von unserer Organisation abhängig ist. Die Naturwissenschaft erklärt das, was wir als Licht, Schall, Wärme wahrnehmen, für eine Bewegung des Äthers, der Luft, der Moleküle. So erhebt sich der _Zweifel an der Sicherheit unserer äußeren Wahrnehmung überhaupt_. Um so sicherer aber bleibt dann _eine Tatsache_ stehen, nämlich _das Bewußtsein, daß wir zweifeln_, oder _daß wir jene Eindrücke haben_, auch wenn es keine -- oder wenigstens keine unserer Vorstellung entsprechende -- Außenwelt gibt. _Daß_ wir etwas vorstellen, daß wir etwas fühlen oder wollen, und daß wir als vorstellende, fühlende, wollende Wesen wirklich existieren, das kartesianische: %cogito ergo sum%, steht uns unumstößlich fest. Die Wissenschaft, welche diese geistigen Vorgänge zu ihrem Gegenstande hat und verarbeitet, die _Psychologie_, wird daher einen sicheren Ausgangspunkt für die andern Zweige der Philosophie darbieten. Zugleich bildet sie eine geeignete _Vorschule des philosophischen Denkens_, sofern dabei das abstrakte Denken durch die Beobachtung des...

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First published in 1913, Theodor Elsenhans's book isn't a story in the traditional sense. Think of it as an intellectual blueprint. Elsenhans sets out to explore the fundamental connection between two pillars of human understanding: psychology (the study of how our minds actually work) and logic (the study of correct reasoning). He argues that you can't really do philosophy properly without understanding both. The 'plot' is his journey to show how our inner mental life—our perceptions, judgments, and feelings—relates to the external, objective rules of logic. He's trying to find common ground, asking if the structures of our thought have a logical backbone we can rely on.

Why You Should Read It

This book feels like a time capsule from a pivotal moment in thought. Reading it, you get a front-row seat to the early 20th-century struggle to define what philosophy even is. Is it a science of the mind, or a system of abstract rules? Elsenhans doesn't give easy answers, and that's what makes it compelling. You can almost feel his urgency to create a stable foundation for knowledge before the world gets even more complicated. It’s less about memorizing theories and more about witnessing a thinker grapple with huge, enduring questions.

Final Verdict

This is a niche pick, but a rewarding one. It's perfect for readers curious about the history of ideas, or anyone who enjoys seeing how big philosophical debates started. If you've ever taken a psychology *and* a philosophy class and wondered how they fit together, Elsenhans gives you the 1913 answer. It's not a light beach read, but for a short book, it packs a serious punch and offers a fascinating glimpse into a forgotten corner of intellectual history.



🔖 License Information

Legal analysis indicates this work is in the public domain. It is now common property for all to enjoy.

Richard Clark
1 year ago

From the very first page, the plot twists are genuinely surprising. Absolutely essential reading.

Deborah Jackson
1 year ago

The index links actually work, which is rare!

James Hernandez
1 year ago

Read this on my tablet, looks great.

4.5
4.5 out of 5 (8 User reviews )

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