Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache : mit…

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Duden, Konrad, 1829-1911 Duden, Konrad, 1829-1911
German
Ever wonder why German spelling looks the way it does? It wasn't always so neat and tidy. This book is the origin story. Forget a dusty reference manual—this is a detective story about one man, Konrad Duden, who took on the wild west of German spelling. Before him, words were spelled however you felt like it. His mission? To bring order to the chaos and create a single rulebook that an entire nation could follow. It's a surprisingly gripping tale about the power of a simple dictionary to shape a language and, in a way, a country's identity.
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Interesse bietender deutscher Wörter wesentlich bereichert worden. Da für diese von vielen Seiten gewünschte Erweiterung, wenn das Buch seinen Charakter als „#Orthographisches# Wörterbuch“ bewahren sollte, nur ein ganz geringer Raum zur Verfügung stand, so mußten die Zusätze ganz knapp gefaßt werden. Wo die Sacherklärung sich nicht mit wenigen Worten geben ließ, mußte ich mich darauf beschränken, das Gebiet zu bezeichnen, in welches das betreffende Wort gehört. Ebenso war es unmöglich, den Weg, den ein Fremdwort oder ein Lehnwort gemacht, ehe es bei uns die vorliegende Gestalt angenommen, bis zu seiner Geburtsstätte rückwärts zu verfolgen. Es kann nicht fehlen, daß bei dem Versuch, auf so knappem Raum eine solche Fülle von Belehrungen über Bedeutung und Herkunft so vieler Wörter zu geben, hier und da ungleichmäßig verfahren ist. Auch von Irrtümern wird das Buch nicht frei sein. Dagegen bedarf es wohl kaum der Versicherung, daß überall aus den besten Quellen geschöpft ist. Insbesondere sind nirgends haltlose Vermutungen über die Herkunft der Wörter gewagt, sondern als sicher ist nur angegeben, was nach dem heutigen Stande der Forschung feststeht oder doch den größten Meistern der Wissenschaft als feststehend gilt. Wo die Herkunft eines Wortes noch zweifelhaft erschien oder überhaupt nicht zu ermitteln war, da ist dieser Zweifel durch ein der landläufigen Erklärung beigefügtes „angeblich“ oder durch ein Fragezeichen ausgedrückt. Die neu aufgenommenen seltenern deutschen Wörter sind alle aus der neuern Litteratur geschöpft. Vielleicht trägt ihre Zulassung zu dem Wörterbuch etwas dazu bei, daß manche alte Wörter von schönem Gepräge, wie sie #J. Wolff#, #G. Legerlotz# u. a. mit Vorliebe aus dem heimlichen Schatz der deutschen Sprache hervorgeholt haben, wieder in Umlauf gesetzt oder wenigstens ihrem Wert und ihrer Bedeutung nach erkannt werden. Bei der Erklärung der Fremdwörter bin ich bemüht gewesen, durch Angabe guter deutscher Ausdrücke Eindringlinge, die das deutsche Bürgerrecht nicht verdienen, als entbehrlich zu bezeichnen. Da das „Orthographische Wörterbuch“ als Richtschnur für die amtlich angeordnete Rechtschreibung in #ganz Deutschland# gelten soll, so sind in der neuen Auflage auch die Abweichungen der seit Erscheinen der vorigen Auflage herausgegebenen #württembergischen# amtlichen Regeln überall, wo es irgend erforderlich erschien, und zwar meist in kurzen Anmerkungen unter dem Text angegeben. Wen es interessiert, alle Abweichungen der verschiedenen amtlich angeordneten Schreibungen voneinander zusammengestellt zu sehen, den verweise ich auf mein bei C. H. Beck in Nördlingen erschienenes Schriftchen: „Die Verschiedenheiten der amtlichen Regelbücher über Orthographie nebst Vorschlägen zur Vereinbarung über die streitigen Punkte“. Bei deutschen Wörtern sind diese Verschiedenheiten nur geringfügig; mehr fallen sie ins Auge bei den Fremdwörtern. Es läßt sich nicht leugnen, daß seit der ersten Ausgabe des preußischen Regelbuchs die an die Befolgung der amtlichen Regeln nicht gebundene Presse auf dem von den Regierungen nur angedeuteten Wege, welcher zu deutscher Schreibung, besonders des =K=- und des =Z=-Lautes, führt, mit Entschiedenheit vorangegangen ist. Die preußische Regierung selbst ist bei der zweiten Ausgabe des Regelbuchs in einigen Punkten dieser Strömung gefolgt. Die württembergische, welche mit ihrem Regelbuch zuletzt auf dem Plan erschienen ist, geht naturgemäß in der angedeuteten Richtung am weitesten. Ja, sie kommt dem Ziele schon ziemlich nahe, wenn sie geradezu sagt: „Der Gebrauch entscheidet sich bei den Fremdwörtern mit =K=- und =Z=-Laut mehr und mehr für die deutsche Schreibung, #welche in Zweifelsfällen ohne Anstand gewählt werden kann#“. Obwohl diese Regel meiner Auffassung von der notwendigen Entwickelung unsrer Schreibweise vollständig entspricht[1], so enthält der Text dieses Buches doch auch bei den hier in Betracht kommenden Wörtern überall in erster Linie die Schreibung, welche nach den preußischen Regeln als die vorzüglichere erscheint. In Begriff, das Vorwort abzuschließen, erhalte ich die Trauerkunde von dem Hingang #Frommanns#. Ich erfülle nur eine Pflicht der Pietät, wenn ich dem hochverehrten...

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Let's be clear: this isn't a novel with a plot twist. But the story it tells is fascinating. In the late 1800s, written German was a mess. The same word could be spelled five different ways across Germany, Switzerland, and Austria. It was confusing for everyone—students, teachers, publishers. Konrad Duden, a schoolteacher, saw this chaos firsthand and decided to fix it. He didn't just list words; he built a system. This book, his complete orthographic dictionary, was his solution. It was his argument, laid out in alphabetical order, for how German should be written. He fought for common sense and consistency, and slowly, his rules started to win.

Why You Should Read It

You should read it because it makes you see a humble dictionary in a whole new light. It's not just a book of rules; it's a snapshot of a language figuring itself out. Duden wasn't some distant scholar. He was a practical guy solving a real problem for regular people. Flipping through it (or reading about its history) gives you a weird sense of connection to every German text written after it. You realize that the clean, consistent language you see today was once a battlefield of competing ideas, and this book was the peace treaty.

Final Verdict

Perfect for word nerds, history lovers, and anyone who's ever been curious about why languages work the way they do. If you enjoy stories about quiet, determined people who change the world in subtle but massive ways, you'll find Duden's project incredibly satisfying. It's a deep-cut for language fans, but its story of creating order from chaos is surprisingly universal.



ℹ️ Legacy Content

This content is free to share and distribute. Use this text in your own projects freely.

Daniel Martin
10 months ago

Fast paced, good book.

Daniel Harris
1 year ago

Finally found time to read this!

Michelle Scott
1 year ago

Enjoyed every page.

Kimberly Lopez
6 months ago

Essential reading for students of this field.

Emma Lewis
1 year ago

Perfect.

4
4 out of 5 (5 User reviews )

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