Der Widerspenstigen Zähmung by Karl Ettlinger

(7 User reviews)   3603
By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Ettlinger, Karl, 1882-1939 Ettlinger, Karl, 1882-1939
German
Hey, have you ever wondered what Shakespeare's 'The Taming of the Shrew' would be like if it were a German comedy of manners set in the early 1900s? That's exactly what Karl Ettlinger serves up in 'Der Widerspenstigen Zähmung.' Forget the original's Padua—we're in a world of stiff collars, strict social rules, and a fiery young woman who refuses to play by them. The real fun starts when a determined suitor decides he's the man to 'tame' her wild spirit. It's a hilarious and surprisingly sharp battle of wits that makes you question who's really training whom. If you like classic stories with a fresh, witty twist, this one's a gem.
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Aber zur Winterszeit fliegt’s fröhlich, ein Schelm, durch die Luft. 26. Sie ist vom Land, Von niederm Stand, Ist klein und rund Und sehr gesund – Sie ist kein Menschenkind Grün angetan, Wächst sie heran; Doch später schaun Wir sie in Braun – Sie ist kein Menschenkind. Und wenn sie, wißt, Belesen ist, Wird sie uns wert Und heiß begehrt – Nun nennet sie geschwind! 27. Nicht der Wind ist’s, doch ein himmlisch Kind, Dem der Erde Fluren dankbar sind. Leuchtend in der Morgensonne Strahlen, Grüßt’s den jungen Tag zu tausend Malen; Und wird’s Abend, sinkt der Sonne Licht, Zeigt sich’s still oft, wie in Tränen, nicht? Doch es schwindet, lautlos, wie’s erschien, Konnt’ erfahren nicht, woher, wohin. Mußt die Lüfte, Halm und Blättlein fragen, Denn die wissen es vielleicht zu sagen. 28. Ein buntes Wandervöglein ist’s, Zieht hier- und dorthin seine Bahn Und wagt sich in die weite Welt, Selbst über Berg und Ozean. Zum Dienst der Menschen stets bereit, Heimisch in jedem Erdenland, Bringt Botschaft es von Ort zu Ort Und manchen Gruß von lieber Hand. Still und bescheiden von Natur, Gedrückt in eine Ecke gar, Läßt’s doch erkennen Wert und Art Und seine Herkunft immerdar. Je seltner es sich blicken läßt, Desto geschätzter pflegt’s zu sein. Das Wandervöglein, kennst du’s nicht? Kehrt’s nicht bei dir auch aus und ein? 29. Zu was ist es nütze? Es regt sich voll Fleiße Und zaubert leise Manch farbenschön Kunstwerk hervor. Zu was ist es nütze? Es regt sich voll Fleiße Und müht sich leise, Bis lästiger Staub sich verlor. Zu was ist es nütze? Kann Antwort nicht geben. Es steht im Leben: Ein armer, belächelter Tor. 30. Die beiden Ersten flink sich regen, Viel ist an ihrem Tun gelegen. Sie pochen oft an eure Tür Und sind euch hilfreich für und für, Von Liebe oft und Treue zeugend Und, Künstler, gern der Kunst sich beugend. Doch ruht ihr, ruhn auch sie. Das Letzte steht der Arbeit ferne, Doch fleißig geht’s spazieren gerne, Schaut sich die Welt von oben an Und grüßt so höflich, als es kann. Doch wenn man’s nicht genug beachtet, Es plötzlich oft zu fliehen trachtet, O Schreck! mit Windeseile. Das Ganze strebet voller Güte, Daß es die ersten zwei behüte. Trägt’s auch ein schimmerndes Gewand, Geht’s ihnen doch getreu zur Hand; Ja, sie vor Schmerzen zu bewahren, Begibt es selbst sich in Gefahren, Bereit zu Schutz und Trutze. Doch fern des Lebens Hast und Mühen, Sieht man es oft im Walde blühen, Ein völlig andres Wesen. 31. Vielseitig und oft reich an Wissen, Wirkt’s nah und fern. Wer möcht’ es missen? Wer hätt’ es nie befragt, begehrt? Wem hätt’ es Freude nie gewährt? Wird’s nicht geliebt, geschätzt, gepriesen, Vermag’s nicht, Welten zu erschließen? Und doch ist Undank es gewohnt Und bleibt von Leiden nicht verschont. Ja, manchmal liegt es still und stumm, Verlassen ganz, nur so herum. Auch kehrt’s den Menschen oft in Ruh’ Für lange Zeit den Rücken zu. Doch dem, der’s zu erkennen strebt, Teilt’s offen mit, was in ihm lebt, Wird ihm Gefährte stiller Stunden Und bleibt ihm oft als Freund verbunden. Zwar laß mit jedem dich nicht ein Und wert’ es nicht nach äußerm Schein! Wie es gekleidet, wie es heiße, Ob es auch Gold und Pracht dir weise, Bedenk’: was dir soll wahrhaft frommen, Das muß aus seinem Innern kommen. 32. Nahn mit S sie finster deinen Wegen, Unterliege nicht! Hoffnungsfroh blick’ ihm mit M entgegen: Sieh! aus Nacht wird Licht. 33. Es drückt sich oft in Ecken, Als wär’s zu gar nichts nutz, und ist doch allerwegen Den Menschen Freund und...

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Karl Ettlinger's 1909 take on the classic shrew-taming story transplants the battle of the sexes to Wilhelmine Germany. We meet Katharina, a sharp-tongued, independent force of nature who terrifies polite society and any potential husband. Enter Petruchio, not as a fortune hunter, but as a confident man intrigued by the challenge. What follows is a series of clever schemes, public embarrassments, and psychological games as he attempts to bend her will to society's expectations.

Why You Should Read It

Don't let the old setting fool you—this book has real bite. Ettlinger isn't just retelling a story; he's holding a mirror up to the social pressures of his time. The dialogue crackles with wit, and the power struggle between Katharina and Petruchio feels surprisingly modern. You'll find yourself constantly switching sides, laughing at one character's clever move, then rooting for the other's defiant comeback. It's less about one person winning and more about watching two incredibly strong personalities collide.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves romantic comedies with an edge, or fans of classic literature who enjoy seeing familiar plots reimagined. If you've ever read Shakespeare's version and wondered about the story's darker, funnier, or more nuanced possibilities, Ettlinger's novel is a fantastic and accessible answer. It's a quick, engaging read that packs a lot of insight about gender and society into its comedy.



🔓 Open Access

This text is dedicated to the public domain. Access is open to everyone around the world.

Richard Hill
1 year ago

Enjoyed every page.

Oliver Hernandez
7 months ago

Surprisingly enough, the narrative structure is incredibly compelling. This story will stay with me.

5
5 out of 5 (7 User reviews )

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