Sämtliche Werke 21 : Der Spieler. Der ewige Gatte : Zwei Romane by Dostoyevsky

(0 User reviews)   2483
By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881 Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881
German
Hey, I just finished this incredible double feature from Dostoyevsky. It’s not the famous ones everyone talks about, but honestly, it might be more fun. One book is a wild ride about a tutor stuck in a German casino town, gambling everything for love and pride. The other is a darkly funny nightmare where a man is haunted by his wife's ex-husband, who just won't go away. Both are packed with that classic Dostoyevsky intensity—characters on the edge, making terrible choices, and asking huge questions about freedom and obsession. If you think Russian lit is all long beards and suffering, these stories will surprise you. They're fast, sharp, and surprisingly modern.
Share

Read "Sämtliche Werke 21 : Der Spieler. Der ewige Gatte : Zwei Romane by Dostoyevsky" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

in der zeitlichen Folge zwischen „Rodion Raskolnikoff“ und „Idiot“. Zu der Übersetzung einige Bemerkungen. Im russischen Original kommen Brocken von verschiedenen Sprachen vor, die beibehalten wurden, da sie zur Charakterisierung russischer Westler dienen und dem ganzen „Spieler“-Milieu den internationalen Anstrich geben. Ferner wurden einige schwer oder eigentlich überhaupt unübersetzbare Worte in russischer Form beibehalten, wie Franzusischka und Polatschki – Diminutive, bzw. Hohnformen mit einer sonst gar nicht wiederzugebenden Portion Verachtung. Das Bestimmende war dafür, daß Dostojewski gerade in diesem Roman mit seiner kosmopolitisch gefärbten Gesellschaftssphäre so überaus selbstbewußt, fast könnte man sagen verbissen national, nationalstolz, russenstolz auftritt. Endlich blieben auch hier wieder Babuschka und Matuschka unübersetzt, die ja wohl wörtlich Großmütterchen, bezw. Mütterchen heißen, aber doch ganz allgemein im Sprachgebrauch als Anrede für alte Frauen benutzt, bezw. zur Bezeichnung eines ganz allgemein mütterlichen Verhältnisses verwandt werden. Der „Ewige Gatte“ fällt in der Chronologie der Werke Dostojewskis in das Jahr 1870, steht also in der zeitlichen Folge zwischen „Idiot“ und „Dämonen“. E. K. R. Der Spieler I. Endlich bin ich nach vierzehntägiger Abwesenheit wieder hier eingetroffen. Die Unsrigen sind schon seit drei Tagen in Roulettenburg. In meiner Annahme, daß sie mich Gott weiß wie sehnsüchtig erwarteten, täuschte ich mich sehr. Der General blickte höchst selbstbewußt drein, als er mich empfing, sprach mit mir nur in herablassendem Ton und schickte mich dann zu seiner Schwester. Jedenfalls ist es klar, daß sie inzwischen irgendwo Geld aufgetrieben haben. Dennoch wollte es mir scheinen, daß der General sich trotz all seines Selbstbewußtseins ein wenig vor mir schämte und meinem Blick auswich. Marja Filippowna war sehr beschäftigt und sprach nur flüchtig mit mir. Das Geld nahm sie jedoch in Empfang, zählte es nach und hörte sogar meinen ganzen Bericht an. Zu Tisch wurden Mesenzoff und der jämmerliche Franzose erwartet, und außer ihnen noch ein Engländer. Natürlich: haben sie Geld, so muß doch sofort ein Diner gegeben werden. Sie werden doch nicht die Moskowiter verleugnen! Polina Alexandrowna fragte mich nur ^en passant^, weshalb ich so lange fortgeblieben sei, worauf sie, ohne meine Antwort abzuwarten, an mir vorüberging. Selbstverständlich lag Absicht in diesem Benehmen. Wir sind uns übrigens noch Erklärungen schuldig. Es hat sich mit der Zeit zu viel angesammelt. Für mich war im vierten Stockwerk des Hotels ein kleines Zimmer reserviert worden. Hier weiß man, daß ich zur „Suite“ des Generals gehöre. Aus allem ist zu ersehen, daß sie bereits zu imponieren verstanden haben. Der General wird hier für einen der reichsten russischen Aristokraten gehalten. Vor Tisch bat er mich, für ihn zwei Tausendfrankennoten zu wechseln. Ich wechselte sie im Büro des Hotels. Jetzt wird man uns wenigstens eine Woche lang für Millionäre halten. Darauf wollte ich mit Mischa und Nadjä einen Spaziergang machen, wurde jedoch auf der Treppe zurückgerufen: der General ließ mich zu sich bitten. Es fiel ihm plötzlich ein, sich bei mir zu erkundigen, wohin ich die Kinder führen wolle. Nein, dieser Mensch ist entschieden nicht imstande, mir offen in die Augen zu sehen! Er würde es ja mehr als gern tun, doch erwidere ich seinen Blick jedesmal so offen und kühl, d. h. so unehrerbietig, daß er sogleich verwirrt zur Seite blicken muß. In sehr hochtrabenden Ausdrücken, eine Phrase an die andere gereiht – weshalb er sich denn zum Schluß total verwirrte – gab er mir zu verstehen, daß ich mit den Kindern möglichst weit weg vom Kurhaus spazieren solle, am besten wohl irgendwo in den entlegeneren Teilen des Parks. Plötzlich ärgerte er sich über sich selbst und fügte schroff hinzu: „Sonst bringen Sie sie womöglich noch in die Spielsäle und spielen mit ihnen Roulette ... Das heißt, pardon,“ unterbrach er sich, „Sie...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

This volume gives you two complete novels in one, and they're both fantastic in different ways.

The Story

The Gambler follows Alexei, a young tutor working for a Russian family in a made-up German resort town. He's in love with the General's stepdaughter, Polina, but he's broke and feels powerless. The town has a casino, and Alexei gets pulled into the whirlwind of roulette, seeing it as a way to win money, status, and maybe even Polina's heart. It's a tense, clock-ticking story of risk and addiction.

The Eternal Husband is a psychological puzzle. A man named Velchaninov is visited late one night by Pavel Trusotsky, the husband of a woman Velchaninov had an affair with years ago. The husband wears a crepe band on his hat, signifying he's in mourning, and he just... lingers. He becomes a constant, unsettling presence, forcing Velchaninov to confront guilt, memory, and a very strange form of revenge.

Why You Should Read It

What grabs me about these books is how immediate they feel. Dostoyevsky wrote The Gambler under crazy deadline pressure to pay off his own gambling debts, and you can feel that frantic energy on the page. It's raw and personal. The Eternal Husband is quieter but somehow even more unsettling. It's less about big ideas and more about the awful, awkward intimacy between two men bound by a secret. The tension isn't in action, but in a shared glance or a loaded silence. Both stories show his genius for putting a magnifying glass on a single, desperate state of mind.

Final Verdict

Perfect for someone who wants to try Dostoyevsky but is intimidated by the length of his bigger novels. These are tight, focused, and incredibly readable. You'll also love this if you're into stories about obsession, flawed psychology, and the bad decisions people make when they're cornered by their own desires. It's a brilliant, two-for-one look into the master's workshop.



📢 Copyright Free

This digital edition is based on a public domain text. It is now common property for all to enjoy.

There are no reviews for this eBook.

0
0 out of 5 (0 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks