Sämtliche Werke 14 : Arme Leute; Der Doppelgänger : Zwei Romane by Dostoyevsky

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By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881 Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881
German
Ever felt so broke you couldn't even afford your own dignity? That's the world of Dostoyevsky's first novel, 'Poor Folk'. It's not a grand adventure—it's a collection of letters between two desperately poor relatives, Makar and Varvara, clinging to each other across a cold, uncaring city. The tension is quiet but brutal: can kindness and love survive when you're constantly humiliated by poverty? Then, in 'The Double', watch a low-level clerk completely lose his mind when a literal duplicate of himself shows up at work, stealing his life piece by piece. It's a wild, paranoid ride into a crumbling psyche. Two sides of the same dark coin: one breaks your heart, the other frays your nerves.
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dem es in seiner rührenden Frische und scheuen Menschlichkeit voll ist. Der „Doppelgänger“, mit den dunklen, unheimlichen und unberechenbaren Mächten, die wie ein nächtiges Schattenspiel in dem Dichter lebten, kündete den späteren Dostojewski an: nicht Dostojewski den Idylliker, der nur selten mehr durchbrechen sollte, sondern Dostojewski den Fatalisten und Tragiker. Schon in den „Armen Leuten“ war die ungemeine Psychologie in der Menschenschilderung aufgefallen, aber es war eine Psychologie der Nähe und Innigkeit gewesen. Jetzt, in dem „Doppelgänger“, wurde eine Psychologie des Abgrundes und der Erschütterung daraus, und man ahnte bereits, daß sie zu einer ganzen Weltanschauung und russischen Menschenanschauung auswachsen konnte. – Das Doppelgängerproblem selbst lag in der Zeit. Poe hatte ihm im William Wilson den romantischen Helden gegeben, E. Th. A. Hoffmann in den Elixieren des Teufels aus ihm eine romantische Aventüre gezogen. Dostojewski dagegen – und eben dies kennzeichnete ihn so – brachte dasselbe Problem mit der irren Phantastik zusammen, die das Wirkliche, das Graue, der Alltag besitzen kann, und ließ es in Wahngebilden aus dem kranken Hirn eines Menschen steigen, der äußerlich zunächst nicht anders ist wie Tausende um ihn. M. v. d. B. Arme Leute „Nein, ich danke für diese Märchendichter! Anstatt etwas Nützliches, Angenehmes, Erquickendes zu schreiben, kratzen sie da die kleinsten Kleinigkeiten aus der Erde hervor und schnüffeln überall herum! ... Ich würde Ihnen einfach verbieten, zu schreiben! Zum Beispiel, was soll das: man liest ... unwillkürlich denkt man doch nach, – aber ... aber ... es kommen einem nur alle möglichen Ungereimtheiten in den Kopf. Nein, wirklich, ich würde ihnen verbieten, zu schreiben, ganz einfach und unter allen Umständen: schlankweg verbieten!“ Fürst W. F. Odojewskij. 8. April. Meine unschätzbare Warwara Alexejewna! Gestern war ich glücklich, über alle Maßen glücklich, wie man glücklicher gar nicht sein kann! So haben Sie Eigensinnige doch wenigstens einmal im Leben auf mich gehört! Als ich am Abend, so gegen acht Uhr, erwachte (Sie wissen doch, meine Liebe, daß ich mich nach dem Dienst ein bis zwei Stündchen etwas auszustrecken liebe), da holte ich mir meine Kerze – und wie ich nun gerade mein Papier zurechtgelegt habe und nur noch meine Feder spitze, schaue ich plötzlich ganz unversehens auf – da: wirklich, mein Herz begann zu hüpfen! So haben Sie doch erraten, was ich wollte! Ein Eckchen des Vorhanges an Ihrem Fenster war zurückgeschlagen und an einem Blumentopf mit Balsaminen angesteckt, genau so, wie ich es Ihnen damals anzudeuten versuchte. Dabei schien es mir noch, daß auch Ihr liebes Gesichtchen am Fenster flüchtig auftauchte, daß auch Sie aus Ihrem Zimmerchen nach mir ausschauten, daß Sie gleichfalls an mich dachten! Und wie es mich verdroß, mein Täubchen, daß ich Ihr liebes, reizendes Gesichtchen nicht deutlich sehen konnte! Es hat einmal eine Zeit gegeben, wo auch wir mit klaren Augen sahen, mein Kind. Das Alter ist keine Freude, meine Liebe. Auch jetzt ist es wieder so, als flimmerte mir alles vor den Augen. Arbeitet man abends noch ein bißchen, schreibt man noch etwas, so sind die Augen am nächsten Morgen gleich rot und tränen so, daß man sich vor fremden Leuten fast schämen muß. Aber doch sah ich im Geiste gleich Ihr Lächeln, mein Kind, Ihr gutes, freundliches Lächeln, und in meinem Herzen hatte ich ganz dieselbe Empfindung, wie damals, als ich Sie einmal küßte, Warinka – erinnern Sie sich noch, Engelchen? Wissen Sie, mein Täubchen, es schien mir sogar, als ob Sie mir mit dem Finger drohten. War es so, Sie Unart? Das müssen Sie mir unbedingt ausführlich erzählen, wenn Sie mir wieder einmal schreiben. Nun, wie finden Sie denn unseren Einfall, ich meine, das mit Ihrem Fenstervorhang, Warinka? Gar...

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The Story

'Poor Folk' is told through letters. Makar, a sad, aging copyist, writes to his young distant cousin Varvara. They're both trapped in St. Petersburg's grimy poverty. Makar spends his last coins on sweets or a ribbon for her, sacrificing his own basic needs, while Varvara faces grim choices to simply survive. Their relationship is a fragile life raft in a sea of misery.

'The Double' is a different beast. Mr. Golyadkin, a government clerk, is already socially anxious and insecure. One day, he meets his exact double—same name, same face—who is everything he's not: charming, confident, and ruthless. This 'Golyadkin Junior' systematically invades his life, takes his job, and ruins his reputation, pushing the original into a spiral of terrifying paranoia.

Why You Should Read It

These two stories show the raw roots of Dostoyevsky's genius. 'Poor Folk' will wreck you with its tenderness. Makar's love is so pure and self-destructive, you just want to reach into the page and give him a warm coat and a decent meal. It's a masterclass in making quiet despair utterly compelling.

'The Double' is like a psychological horror story. You're locked inside Golyadkin's head as it comes unscrewed. It's funny, creepy, and deeply sad all at once. You see the seeds of the complex, haunted characters he'd later write in 'Crime and Punishment' and 'The Brothers Karamazov'.

Final Verdict

Perfect for anyone curious about where a literary giant started. If you love character-driven stories that explore the edges of the human mind—from the crushing weight of society to the monsters within—this two-for-one is essential. Read 'Poor Folk' for a profound ache in your chest, and 'The Double' for a brilliantly weird descent into madness. A stunning introduction to Dostoyevsky's world.



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