Sämtliche Werke 16 : Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner by Dostoyevsky

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By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881 Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881
German
Ever wondered what happens when a mild-mannered man inherits an estate and the strange, controlling hanger-on who comes with it? Dostoyevsky's 'The Village of Stepanchikovo' is a hilarious and surprisingly tense family drama disguised as a comedy. It's about a tyrannical former servant named Foma Fomich who somehow manages to dominate an entire household. The real question isn't just how he does it, but why everyone lets him. It's a brilliant, often overlooked gem that shows Dostoyevsky's sharp wit and understanding of human weakness long before his more famous, heavier novels.
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Franzosen saß ihnen schon vor der Revolution im Beaumarchaistemperament. Mit Eulenspiegeleien und Münchhausiaden, mit Streichen und Abenteuern in Sagen und Anekdoten, entschädigten die Deutschen sich für ihre verlorene Wirklichkeit, ehe ihnen Jean Paul mit der Laterne des gravitätischen Kleinstädters den Nachthimmel einer kosmischen Komik entzündete, in der Endlichkeit und Unendlichkeit durcheinanderrannen. Ebenso fand der Humor in der russischen Dichtung seine Probleme bereits im russischen Leben vor: in jener grotesken Unvereinbarkeit eines asiatischen und eines europäischen Daseins, die durch die petrinische Kultur von Staats wegen überwunden werden sollte, während sie gerade von dieser Kultur geschaffen wurde, und die nun aus dem einzelnen Massen, der von Hause aus ganz Natur war, durch Dressur eine Karikatur machte, deren Widersprüche sich nicht auf das Kostüm beschränkten, sondern in der Seele fortsetzten. Es war ein Humor, der zunächst in der Wirkung auf uns liegt. Peter der Große selbst ist als Gestalt der Geschichte von dieser Wirkung nicht frei. Schon seine große Reise ins Ausland, die Rußland in Europa berüchtigt machte, hatte die bekannten komischen schahhaften Züge. Und wenn er dann später seinen Russen die Bärte scheren ließ, wenn er nur rasierten Adel an seinem europäisierten Hofe duldete, andererseits aber sich als russischer Selbstherrscher nicht scheute, nach gewonnener Schlacht aus Freude über den Sieg seinen Soldaten im Lager höchsteigenbeinig einen Kasatschak vorzutanzen, dann waren dies Gegensätze, deren Humor in ihrer Naivität lag. Aber schon ein Menschenalter nach Peter wurde dieser Humor zum Symbol in einem Manne, der nicht mehr den Ernst Peters besaß, der die Pioniertradition, die Peter für Rußland hatte schaffen wollen, durch eine Scharlatantradition unterbrach und den Russen das Beispiel eines Schwindels hinterließ, der sich in öffentlichen Angelegenheiten an alles Russische heftete und bei dem Rußland sich immer am wohlsten fühlte. Der Mann war Potemkin. Auch Potemkin hat eine Reise berühmt gemacht. Aber schon dadurch unterschied sich die Reise der Katharina von derjenigen Peters, daß Peter nach Europa ging, um zu lernen, Nützliches zu sehen, Erfahrungen heimzubringen, Katharina dagegen nach dem Neurußland ihres Potemkin nur gefahren zu sein scheint, um dem Günstling und Liebhaber die Gelegenheit zu dem großen Betruge zu geben, der seinen Namen mit allem russischen und menschlichen Scheinwesen dauernd verbinden sollte. Die Kulissen, mit denen Potemkin damals seiner Kaiserin ein reichbesiedeltes wohlhabendes glückliches Land vortäuschte, sind in Rußland nie gefallen. Ganze Gouvernemente wurden zu den Blendzwecken dieser Reise entvölkert. Bauern, Herden, Mensch und Vieh wurden an die Fahrstraße getrieben, über die der Reisezug kommen sollte. Höchste Zufriedenheit der Kaiserin war der Lohn für Potemkin. Tiefstes Elend der Bevölkerung war die Folge für seine Provinz. Doch dies war immer gleichgültig in Rußland. Am wohlsten fühlte Potemkin sich später als Satrap der Krim, in fanariotischen Launen und bei echtrussischer Unmäßigkeit, im Kreise von Mätressen und Musikanten, Schauspielern und Ballettänzern, und bei Gelagen, wo man ihn, den ordengeschmückten Mann, wie ein französischer Bericht der Zeit über ihn erzählt, nacheinander einen Schinken, eine gesulzte Gans und drei Hühner, dazu durcheinander Met, Kwas und allerlei Wein vertilgen sehen konnte. Und doch war auch dieser slawische Gargantua nicht ohne die grübelnden und unberechenbaren Anwandlungen des echten Russen, war bei aller fetten Gewöhnlichkeit ein sehr zusammengesetzter Mensch. Wie ein orientalischer Großkönig konnte er fragen: Wer ist glücklicher als ich? Aber wie ein dekadenter Bojar erhob er sich gleich darauf, nahm ein köstliches Porzellan in die Hand, sah es hamletisch an und – warf es in Scherben, um eilends davonzugehen und für Stunden sich einzuschließen. Sein Hirn war unzufrieden vor Plänen, die sich nicht verwirklichen ließen. Er selbst war, ewig genießend zwar, aber auch ewig unternehmend. Als dann die politische Not herandrängte, wurde er freilich sehr klein. Im Türkenkriege...

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If you only know Dostoyevsky from his epic, soul-crushing masterpieces, this book will be a delightful surprise. Written in the 1850s, it's a sharp, funny, and surprisingly modern comedy of manners that feels more like a play.

The Story

Colonel Rostanev is a good-hearted but easily swayed man. He's inherited an estate called Stepanchikovo, and with it, his late aunt's favorite, a pompous former tutor named Foma Fomich. Foma has somehow convinced everyone in the household—from the Colonel to his own mother—that he is a genius and a moral saint. He issues absurd rules, demands constant praise, and creates chaos with his hypocritical pronouncements. The story kicks off when the Colonel's sensible nephew, Sergei, arrives for a visit and can't believe the madness he sees. The plot revolves around Sergei trying to wake his uncle up to Foma's tyranny, all while a messy romantic subplot involving the Colonel's potential marriage simmers in the background.

Why You Should Read It

This book is a masterclass in character. Foma Fomich is one of literature's great petty tyrants. He's not a criminal; he's a fragile egomaniac who survives by bullying kind people. Watching him operate is both ridiculous and painfully recognizable. Dostoyevsky isn't just making us laugh; he's showing us how easily authority can be claimed by the loudest, most insecure person in the room, and how difficult it is for nice people to stand up to that. The dialogue crackles, and the family tension is so well-observed it could be happening next door.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a smart comedy with bite, or for readers curious about Dostoyevsky's lighter side. If you enjoy Jane Austen's social satire or the awkward family dynamics in a Chekhov play, you'll feel right at home in Stepanchikovo. It's a shorter, faster read than his famous works, but it packs just as much insight into human nature.



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Joshua Walker
1 year ago

I stumbled upon this title and the arguments are well-supported by credible references. Absolutely essential reading.

Joshua Ramirez
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. One of the best books I've read this year.

Oliver Rodriguez
1 year ago

This is one of those stories where the content flows smoothly from one chapter to the next. Don't hesitate to start reading.

Kenneth Johnson
1 year ago

Wow.

Patricia Taylor
1 year ago

Great digital experience compared to other versions.

4
4 out of 5 (5 User reviews )

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