Die Starken: Ein Athleten-Roman by Dolorosa

(2 User reviews)   2562
By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Dolorosa, 1879-1930 Dolorosa, 1879-1930
German
Hey, I just finished this hidden gem from the early 1900s called 'Die Starken' (The Strong Ones), and you need to hear about it. Forget everything you think you know about sports novels. This isn't a simple underdog story. It follows a group of elite athletes at a German university in the years before WWI. The tension is incredible—it's not just about winning competitions, but about the dangerous ideas of physical and national superiority that are brewing around them. The book asks a scary question: what happens when the pursuit of ultimate strength becomes twisted? It’s a gripping, and honestly unsettling, look at a world on the brink.
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Extrafache, noch eine Mark; fehlten achtzehn Mark und dreißig Pfennige. Ein erheiterndes Rechenexempel! „Deine treue Fritzi“, las er noch einmal und dachte betrübt: Das liebe Kind! sie hat auf mich gewartet, um mir ihre Verlegenheit zu klagen! sie hat endlich eingesehen, daß ich nicht gekommen war, und ist traurig allein nach Hause gegangen, während ich Barbar an diesem Tischchen saß, um mein Stück zu beenden! Das gute, ahnungslose Kind: mein Stück, so denkt sie in ihrem herzigen Vertrauen, wird uns beide sofort, da es kaum fertig ist, mit Reichtümern überschütten! Eberhard griff halb schüchtern, halb stolz nach dem dicken Schreibbuche in schwarzem Wachstucheinband und betrachtete es mit der lächelnden, freudenvollen Befangenheit des jungen Autors, der ein Erstlingswerk vollendet und viel fröhliche Pläne und hochfliegende Hoffnungen, viel jugendliche Zaghaftigkeit, viel Jünglingssehnsucht und Träume von Ruhm und Glück in die sorgsam beschriebenen Linien eingeschlossen hat. Er schlug das Manuskript auf und lächelte mit seinem frischen, gesunden und naiven Lächeln wohlgefällig den Titel an, welcher also lautete: Ein Kind der Straße. Volksschauspiel in vier Akten von Eberhard Freidank. Das „Kind der Straße“ hatte auch schon eine kleine Tragödie hinter sich, die Tragödie der Ungedruckten und Unaufgeführten, die kein Mensch bedauert. Als es in Eberhard Freidanks Kopfe geboren wurde, stand es schon in seinen Umrissen fix und fertig da, und es sollte ein feines, nachdenkliches Drama voller Geist und Psychologie werden. So wollte es der junge Freidank. Als aber das Manuskript fertig vor ihm lag, glich es dann doch nicht der Lichtgestalt seiner Träume; die Glut seiner Gedanken war auf dem weißen, empfindungslosen Schreibpapier verblaßt, und die Worte standen so steif und leblos da. Immerhin sandte er sein Werk voll Zweifel und Hoffen an die Intendantur der königlichen Schauspiele. Nach einer langen Zeit, während deren er sich vergeblich einzureden versuchte, daß ihn das Schicksal seines Manuskriptes nicht im geringsten interessiere, bekam er es zurück. Da hatte er es umgearbeitet, hatte moderne, übermoderne Züge hineinverwebt und es einem intelligenten Theaterdirektor eingereicht, der gern Talente entdeckte. Nach vierzehn Tagen ließ der Direktor den Mann kommen, dessen unbrauchbare Arbeit den gewissen, ahnungsvollen Bühneninstinkt verriet. Als Eberhard das Bureau betrat, sah ihn der Bühnengewaltige von oben bis unten an und lachte dann hell auf: „So sehen Sie aus? So kerngesund, so unwahrscheinlich gesund, ein rotbäckiger Germane, direkt Athlet, und schreiben diffizile, pathologische Stücke? -- Junger Dichter, wenn Sie den Rat eines alten Praktikers nicht übel nehmen, so lassen Sie sich sagen: Besinnen Sie sich erst auf sich selbst, auf Ihre eigne Kraft, und dann schreiben Sie ein neues Stück und bringen es mir.“ -- Da hatte der junge Mann pikante Verwickelungen hineingebracht und es einem Theater eingereicht, welches französische Ehebruchsdramen aufführte. Aber der biedere, fröhliche, von Herzensgrund reine und gesunde Jüngling hatte keine Pikanterie schaffen können, und wieder kehrte das Stück zu ihm zurück. Nun zürnte Eberhard sich selbst, wollte niemals wieder schreiben und tat sich selber leid, daß er in langen Winternächten mühsam die schwarzen Buchstaben aneinander gereiht hatte, anstatt sich von des Tages Arbeit auszuschlafen; denn er hatte einen Tag wie den andern am Morgen Kollegs gehört und nachmittags Privatstunden gegeben, um seine bescheidenen Einkünfte zu vermehren. Die Enttäuschung bewirkte nun, daß er die ganze Arbeit, das Studieren und Schreiben, aus tiefster Seele haßte. Zehnmal des Tages reckte er seine langen, starken Glieder, deren Kraft zu nichts gebraucht wurde, sehnte sich, schwere Arbeit zu verrichten, und wenn er einen Steinträger unter seiner Bürde keuchen sah, hätte er ihm am liebsten die Last abgenommen. Um jene Zeit ging er wieder zum Turnen und Fechten, machte weite Spaziergänge und ging oftmals zu Fuß nach Potsdam, statt in das...

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I stumbled upon 'Die Starken' while looking for something different, and it completely pulled me in. Published in 1913, it feels like a window into a world about to shatter.

The Story

The novel centers on a tight-knit club of university athletes—gymnasts, rowers, runners—who are dedicated to pushing their bodies to the absolute limit. They live by a strict code of discipline, brotherhood, and the glory of the physical form. As they train and compete, a more aggressive philosophy starts to take root among some members, one that links their athletic supremacy to a broader national destiny. The story watches as friendships fracture under the weight of these new, radical ideas, showing how a pure love of sport can be corrupted into something much darker.

Why You Should Read It

This book is fascinating because it’s so prescient. Reading it, you can see the storm clouds gathering. Dolorosa (a pen name for Margarete von Sydow) writes about the athletes with such detail that you feel their sweat and exhaustion, which makes their psychological shift even more powerful. It’s not a history lesson; it’s a character-driven drama about young men who are celebrated for their strength, only to have that very quality manipulated. You keep hoping someone will see clearly, which makes the tension almost unbearable.

Final Verdict

Perfect for readers who love historical fiction that feels urgent and relevant, or anyone interested in the psychology of groups and ideology. If you enjoyed the moral complexities of books like 'All Quiet on the Western Front' or 'The Book Thief,' but from a unique, pre-war angle, this is for you. It’s a slow-burn character study that builds to a chilling conclusion, reminding us that the strongest beliefs aren't always the right ones.



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Amanda Moore
9 months ago

Great digital experience compared to other versions.

Betty Johnson
1 year ago

Finally found time to read this!

4.5
4.5 out of 5 (2 User reviews )

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