Deutsche Landschaften by Albrecht Dürer

(4 User reviews)   2684
By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Dürer, Albrecht, 1471-1528 Dürer, Albrecht, 1471-1528
German
Forget everything you think you know about Albrecht Dürer. We all know him as the master of intricate engravings and iconic self-portraits, but this book is something else entirely. It’s his personal, raw travel diary from a journey across Germany in 1520-21. It’s not filled with grand pronouncements on art, but with the messy, funny, and sometimes frustrating details of life on the road: terrible food, unreliable guides, and the constant hunt for a decent bed. It’s a portrait of the artist not as a genius on a pedestal, but as a grumpy, observant tourist. The main question it left me with was: what happens when one of history's greatest visual minds turns his focus not to creating masterpieces, but to simply documenting the world as he finds it? The answer is surprisingly human.
Share

Read "Deutsche Landschaften by Albrecht Dürer" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

Hallertürlein in Nürnberg« (Albertina, Wien). -- Druck von F. A. Brockhaus, Leipzig. Entwurf des Umschlags von Professor Walter Tiemann, Leipzig. -- Copyright by Wilhelm Andermann Verlag, Königstein im Taunus. 1.-20. Tausend · Weihnachten 1922. Wenn man den Namen Albrecht Dürer ausspricht, denkt man zunächst nicht an den Schöpfer der Landschafts-Aquarelle, sondern an den Dürer der Apokalypse, der Passionen, des Marienlebens, den Dürer der Meisterstiche und der Münchener Apostel. Selbst innerhalb des zeichnerischen Werkes ist man geneigt, den aquarellierten Landschaften eine Sonderstellung einzuräumen. Man ist erstaunt, zwischen all dem Bekannten, das im Thema »der Mensch« zusammengefaßt sein mag, diese farbenfrohen, unmittelbaren Improvisationen nach der Natur zu finden, die sich scheinbar so schwer in Einklang bringen lassen mit den heißen Bemühungen Dürers um die Form. Wie kommt Dürer überhaupt dazu, sich der Landschaft zuzuwenden, eine Naturwiedergabe ohne Menschen und menschliches Treiben zu versuchen? Die Kunst des 15. Jahrhunderts hatte keine absolute Landschaftsdarstellung gekannt, weder zur Zeit eines Konrad Witz noch zu der eines Martin Schongauer. Unter Dürers Landschafts-Aquarellen finden wir mancherlei: Stadtansichten, Häusergruppen, Landschaftsaufnahmen, Baum- und Felsstudien mit Hintergründen. Man hat vor diesen Blättern häufig das Urteil gefällt, Dürer sei Naturalist gewesen, besonders im Hinblick auf Detailstudien wie das große Rasenstück, und hat hierfür die berühmte Stelle zitiert: dann wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reissen, der hat sie. Andrerseits war man geneigt, vor gewissen Blättern mit stimmungsimpressionistischem Einschlag in Schwärmerei auszubrechen und hier einen starken Hang zur Romantik zu bemerken. Beides dürfte weit über das Ziel hinausgeschossen sein. Man muß sich zweierlei vergegenwärtigen. Einmal handelt es sich bei allen Landschafts-Aquarellen -- wie auch bei den eigentlichen Zeichnungen -- um Studien und nicht um fertige Bilder. Nur ein Impressionist, in dessen Kunst das scheinbar Unfertige zum Endgültigen erhoben wird, kann in bezug auf die künstlerische Tat die Aquarelle auf die gleiche Basis bringen wie irgendeine ausgeführte Bildtafel. Dürer hat in ihnen gewiß viel weniger gesehen. Hatte ihn eine besondere Linie gereizt, irgendein Gebirgszug oder eine landschaftliche Formation, so hielt er das Gesehene rasch fest, um es später vielleicht einmal als Motiv zu verwerten. Zum zweiten aber hat er eine Art topographisches Interesse gehabt, das Verlangen, Orte, die er auf Reisen berührte, ihrer Eigentümlichkeit wegen sich aufzuzeichnen. Vielleicht entstand auch manches aus der stolzen Freude, sich Belege für seine Reiseroute zu verschaffen, alles Dinge, zu denen man ja die literarische Parallele in seinen Tagebuchaufzeichnungen findet. Wir verdanken dieser Gründlichkeit unter anderem den Erweis einer frühen Italienreise. Zu alledem aber, wird man einwenden, hätte eine einfache Zeichnung mit der Feder oder dem Stift auch gereicht. Am auffallendsten seien doch gerade die Farben, die malerischen Zusammenhänge, wie sie sonst nicht bei Dürer wiederkehren. Allerdings wird hier die ganze Frage am brennendsten. Warum steht Dürer mit diesen Aquarellen so isoliert unter seinen Zeitgenossen, und warum hat er, wenn ihm wirklich eine Landschaftskunst, losgelöst von Historie und Porträt, am Herzen gelegen hat, kein einziges ausgeführtes Bild in Öl oder Tempera hinterlassen, wie wir sie von Altdorfer und der Donauschule kennen? Die Beantwortung dieser Frage führt weit in die Probleme der deutschen Renaissance hinein. Dürer hat wahrscheinlich nie an eine absolute Landschaftskunst gedacht, er war viel zu sehr in Anspruch genommen von dem Hauptproblem der Zeit, dem Menschen und seinem Verhältnis zu Gott und der Welt. Wäre er reiner Naturalist gewesen, so hätte er sich der Landschaftsmalerei zugewandt, zumal sein Interesse und seine Liebe allen Dingen der Natur gegenüber außerordentlich groß war. Die Gründlichkeit und Sachlichkeit bei allen Naturstudien entspringt bei Dürer nicht einem naturalistischen Verlangen, das sich mit der objektiven Wiedergabe sichtbarer Tatsachen zufrieden gibt. Hinter alledem steckt bei ihm der bohrende...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

If you're expecting a glossy art book full of Dürer's famous prints, you're in for a shock. Deutsche Landschaften (German Landscapes) is actually a collection of his travel notes and sketches from a year-long journey. He wasn't traveling for pleasure; he was on a mission to secure his pension from the new emperor, Charles V. The 'plot' is simply his day-by-day account of this trip.

The Story

We follow Dürer from his home in Nuremberg, across the German states, and eventually to the Netherlands. There's no grand narrative arc. Instead, we get the gritty reality of 16th-century travel. He writes about bribing toll-keepers, sketching a walrus (which he thought was a strange fish), complaining about bad wine, and meticulously recording every tip he gave to servants and bell-ringers. The 'landscapes' of the title are often just quick pen drawings in the margins—a castle on a hill, a windmill, a city gate—captured on the fly.

Why You Should Read It

This book completely changed how I see Dürer. It strips away the 'Old Master' aura and shows you the man. His voice is direct, sometimes petty, and utterly relatable. You feel his anxiety about money, his pride in his work (he often gave his prints as gifts, signing them proudly), and his sharp eye for detail. It’s the ultimate behind-the-scenes look, not at a finished painting, but at the raw material of an artist's life—the sights, costs, and irritations that filled his days.

Final Verdict

This is a perfect read for anyone who loves history but is tired of dry textbooks. It's for art lovers who want to meet the artist, not just admire the art. And it's for travelers who can appreciate that the struggle to find a good meal and a clean bed is truly timeless. It’s a short, fascinating glimpse into a world that feels startlingly familiar.



📚 Legacy Content

This title is part of the public domain archive. You are welcome to share this with anyone.

Linda Martinez
1 year ago

Recommended.

Patricia Miller
1 year ago

From the very first page, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. I learned so much from this.

Brian Lopez
1 year ago

This book was worth my time since the arguments are well-supported by credible references. One of the best books I've read this year.

Karen Perez
11 months ago

Fast paced, good book.

4
4 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks