Geschichte Alexanders des Grossen by Johann Gustav Droysen

(4 User reviews)   3012
By Isabella Wilson Posted on Nov 15, 2025
In Category - Pets & Care
Droysen, Johann Gustav, 1808-1884 Droysen, Johann Gustav, 1808-1884
German
Hey, have you ever wondered what the first modern biography of Alexander the Great looked like? Forget the recent blockbuster takes—this is where it all started. Johann Gustav Droysen's 1833 book isn't just a dry history; it's the book that invented Alexander as we know him. Before this, Alexander was a mix of myth and legend. Droysen sat down with the ancient sources and tried to build a real, breathing person from them. He asked the big question: Was Alexander a brilliant visionary who wanted to unite East and West, or was he just a power-hungry conqueror with good PR? Reading this is like watching someone build a statue from a pile of old marble chips. It's the foundation every other book on Alexander is built on, whether they admit it or not.
Share

Read "Geschichte Alexanders des Grossen by Johann Gustav Droysen" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

Bannkreis der Erde zu entrinnen, den Weg zu jenem Planeten zu finden. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hatte ein australischer Milliardär, wohl durch eine phantastische Schrift Jules Vernes angeregt, den Versuch unternommen, aus einem Riesengeschütz ein gewaltiges Geschoß zum Mars zu senden. Der Versuch war schmählich mißlungen. Noch bevor das Geschoß die Atmosphäre der Erde selber passiert hatte, war es durch die unendliche Reibung zerschmolzen und zu Dampf zerspritzt. Es hatte sich gezeigt, daß bei solchen Geschwindigkeiten die Luft wie ein starrer Störper wirkt. Ähnlich geht es ja bei sehr viel geringeren Geschwindigkeiten bereits mit dem Wasser. Wasser aus der Pistole geschossen wirkt fast schlimmer als Eisen und Blei. Bei der Riesengeschwindigkeit, welche das australische Geschoß beim Verlassen des Rohrmundes hatte, wirkte die Luft ebenso wie das Wasser, welches aus der Pistole kommt. Das Geschoß war, wie gesagt, beinahe im Augenblick verpufft. Der Versuch, ein Projektil auf den Mars zu feuern, mußte als gänzlich undurchführbar fallen gelassen werden. Auf gewaltige Strahlungen mit elektrischen Wellen, die man in den Weltraum gesandt hatte, war nie eine Antwort gekommen. Man durfte daher annehmen, daß der Mars selbst unbewohnt sei oder doch zum wenigsten nicht von hochzivilisierten Menschen bewohnt, bei denen man elektrische Wellentelegraphen selbstverständlich voraussetzen mußte. Der berühmte Pariser Marspreis, der im Jahre 1894 für die erste zuverlässige Kommunikation zwischen Erde und Mars gestiftet wurde, war daher noch unbehoben. Sein Wert von hunderttausend Mark hatte zweihundertzwanzig Jahre auf Zins und Zinseszins gestanden, und man weiß ja, wie sich solche Summen im Laufe der Jahre vermehren. Ein Kapital zu etwa sieben Prozent auf Zins und Zinseszins angelegt verdoppelt sich in zehn Jahren, dies Kapital hatte demnach Gelegenheit gehabt, sich zweiundzwanzigmal zu verdoppeln. So war jener Marspreis auf die fabelhafte Höhe von nahezu zweihundertzehn Milliarden Franken angewachsen und drohte ins Ungemessene zu steigen, wenn nicht in absehbarer Zeit die Kommunikation zwischen beiden Planeten irgendwie hergestellt werden konnte. Hervorragende Volkswirtschaftler rechneten bereits heraus, daß in weiteren hundert Jahren annähernd das gesamte Nationalvermögen der Menschheit im Dienste des Marspreises stehen würde und schrieben lange Abhandlungen über das Für und Wider einer solchen Entwicklung. So standen die Dinge im Jahre 2108. II. Es war an einem Januartage des Jahres 2109. Im Verwaltungsgebäude des Marspreises zu Paris saß der erste Direktor des Kuratoriums in seinem Arbeitszimmer. Die Arbeiten dieses Kuratoriums hatten im Laufe der vergangenen zweihundert Jahre auch manche Wandlung erfahren. Während der ersten hundert Jahre seines Bestehens war der Preis häufig von Leuten beansprucht worden, die allerlei mehr oder weniger unbrauchbare Projekte zur Erschließung des Marses vorbrachten. Gemäß den Statuten durfte der Preis jedoch nur verteilt werden, wenn die Verbindung wirklich hergestellt war, und so waren alle diese Projektenmacher abgeblitzt. Damals hatte das Kuratorium hauptsächlich solche Ablehnungsbriefe zu schreiben, während das Geld des Preises selbst in sicheren Staatspapieren angelegt war. In den folgenden hundert Jahren hatte sich das Bild geändert. Projektenmacher kamen kaum noch, weil sie ein für allemal wußten, daß ihre Bestrebungen aussichtslos waren. Dafür aber war das Kuratorium immer kaufmännischer geworden, denn ein Vermögen, welches in die Milliarden geht, kann man nicht mehr einfach in mündelsicheren Papieren festlegen, sondern muß es durch Handelsherren in größtem Stile verwalten lassen. So saß denn auch jetzt Monsieur Charles Durand, der Vorsitzende des Kuratoriums, in seinem Bureau und überdachte soeben eine Hundertmillionenbeteiligung der Marsstiftung an einer chemischen Eiweißfabrik in Tiflis, als der Diener ihm einen Besucher meldete. Alfred Müller, Doctor rerum phys. et. chem., las Monsieur Durand auf der Karte und hatte nicht übel Lust, den Besucher abzuweisen. Mißmutig wollte er die Visitenkarte des Fremden auf den Tisch werfen. Dieser Versuch gelang ihm indessen nicht. Freilich flog die...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

Okay, let's set the scene. It's 1833. Johann Gustav Droysen, a young German historian, looks at the mountain of stories about Alexander—some true, some wild legend—and decides to make sense of it all. His book, Geschichte Alexanders des Grossen, isn't a novel. It's a serious attempt to trace Alexander's life from his tutoring by Aristotle to his death in Babylon, using the best sources available at the time.

The Story

Droysen follows Alexander's incredible journey: uniting the quarrelsome Greek states, smashing the Persian Empire at battles like Issus and Gaugamela, and marching his army all the way to India. But the plot isn't just about battles. Droysen is obsessed with Alexander's mind. He paints a picture of a leader driven by a grand idea—the fusion of Greek and Persian cultures. The conflict is internal and external: Alexander fighting his own exhausted men who just want to go home, and fighting against the limits of the known world itself.

Why You Should Read It

You read this not for thrilling battle prose (it's a 19th-century academic history, after all), but for the intellectual thrill. You're witnessing the birth of a historical interpretation. Droysen's Alexander is a world-historical genius, a man ahead of his time. Reading it, you feel the weight of Droysen's own era—the German desire for a unifying national figure—shaping his view. It's fascinating to see which ancient anecdotes he trusted and which he dismissed to build his case.

Final Verdict

This is not a casual beach read. It's for the curious reader who loves history and wants to go back to the source. If you've read a modern Alexander biography and wondered, "Where did this interpretation come from?"—this is your answer. Perfect for history buffs who enjoy meta-layers, students of historiography, or anyone who wants to see how the myth of a great man is carefully constructed, piece by scholarly piece. It's the blueprint.



📚 Copyright Status

This text is dedicated to the public domain. Feel free to use it for personal or commercial purposes.

Kimberly Robinson
1 year ago

Beautifully written.

Jackson Miller
1 year ago

From the very first page, the content flows smoothly from one chapter to the next. Absolutely essential reading.

Robert Lewis
1 year ago

Amazing book.

Kenneth Gonzalez
1 year ago

After finishing this book, it manages to explain difficult concepts in plain English. A true masterpiece.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks