Sämtliche Werke 11 : Autobiographische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

(10 User reviews)   3040
Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881 Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881
German
Hey, if you've ever read Crime and Punishment or The Brothers Karamazov and wondered what kind of mind could create such intense, troubled characters, this book is your answer. This isn't a polished autobiography; it's a raw, unflinching collection of Dostoyevsky's own writings about his life. The core of it is his harrowing account of being sentenced to death, standing before a firing squad, and having his sentence commuted at the last second to four years in a Siberian prison camp. It's the real-life trauma that shaped his entire philosophy and explains where all that darkness—and profound empathy—in his novels comes from. Reading this feels like getting a backstage pass to one of literature's most brilliant and tortured souls.
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Zur Einführung in die Bände 11, 12, 13 sowie 23, 24, 25 der Ausgabe. Die früheste publizistische Tätigkeit Dostojewskis fällt in die Zeit nach seiner Rückkehr aus Sibirien im Herbst 1859. Im Jahre 1860 begann er mit den Vorarbeiten für eine politisch-literarische Monatsschrift „Die Zeit“ („Wremjä“), die er dann seit dem Januar 1861 in Gemeinschaft mit seinem älteren Bruder Michail herausgab, bis die Zeitschrift im Mai 1863 infolge eines Irrtums der Zensoren verboten wurde. Ihre Fortsetzung „Die Epoche“ („Epocha“ erschien vom März 1864 bis zum Frühjahr 1865) war finanziell, im Gegensatz zur „Zeit“, ein vollkommener Mißerfolg und hinterließ Dostojewski nach ihrem Eingehn noch eine erhebliche Schuldenlast. Die rein publizistischen Artikel, die von Dostojewski aus diesen Jahren vorliegen – fünf kritische Artikel aus dem Jahre 1861 und der Reisebericht „Winteraufzeichnungen über Sommereindrücke“, den er nach seiner ersten Auslandsreise im Sommer 1862 schrieb und in der „Zeit“ veröffentlichte – bezeugen deutlich die Aufnahme und Verarbeitung der Ideen seiner Mitarbeiter an der „Zeit“ Apollon Grigorjeff und N. N. Strachoff: der Idee des Slawophilentums und der Hegelischen Idee vom Staat, sowie der ideellen Auffassung Alexander Herzens von Westeuropa. Diese erste publizistische Tätigkeit, die Dostojewski durch den täglichen Verkehr mit dem Naturwissenschaftler und Philosophen Strachoff und den literarischen Kreisen Petersburgs zwar einerseits die wichtigsten Anregungen eintrug – ganz abgesehen von denjenigen, die er auf seinen zwei ersten Sommerreisen nach Europa empfing, die ihn 1862 nach Deutschland, Paris, London, Genf, Florenz, 1863 u. a. auch nach Rom führten –, nahm andererseits seine Zeit doch so in Anspruch, daß er in diesen Jahren bis zum Frühjahr 1865 an künstlerischen Arbeiten nur die Anekdote „Eine dumme Geschichte“, die Novelle „Aus dem Dunkel der Großstadt“ und die kleine Satire „Das Krokodil“ geschrieben hat. Nun folgte, nach einer dritten Reise nach Deutschland und Kopenhagen im Herbst 1865, eine Zeit der äußeren Einsamkeit bei größter künstlerischer Produktivität. Zunächst begann er (1865) seinen ersten großen Roman: „Rodion Raskolnikoff“, der 1866 erschien und dem schon zu Ende des Jahres der kleinere Roman „Der Spieler“ folgte. Nach seiner zweiten Verheiratung – er vermählte sich am 15. Februar 1867 mit Anna Grigorjewna Ssnitkina – reiste er am 14. April zum vierten Male ins Ausland. Diese vierte Reise dehnte sich infolge der erwähnten Schuldenlast, die abzutragen umso schwerer war, als er außer für seinen Stiefsohn aus erster Ehe auch noch die Familie seines im Juni 1864 verstorbenen Bruders Michail zu unterstützen hatte, zu einem mehr als vierjährigen Aufenthalte in der Fremde aus. Dostojewski und seine Frau reisten über Baden-Baden, wo der Dichter des „Spielers“ wiederum spielte und diesmal empfindlich verlor, nach Genf, von dort später nach Mailand und Florenz, von wo sie im August 1869 über Venedig, Wien und Prag nach Dresden übersiedelten. Im Juli 1871 kehrte Dostojewski trotz der noch unabgetragenen Schulden nach Petersburg zurück, da der Russe in ihm das Leben im Auslande nicht mehr ertrug. In diesen Jahren aber, die er mit seiner Frau in der Fremde ganz einsam, ohne Beziehung zu den russischen Emigranten, meist in größten Geldsorgen verbrachte, entstanden: 1867–68 der zweite große Roman „Der Idiot“, 1869 der kleinere Roman „Der ewige Gatte“ und 1870–72 „Die Dämonen“. Mithin hat Strachoff nicht so Unrecht, wenn er den Bankrott der „Epoche“, der Dostojewskis publizistischer Tätigkeit 1865 vorläufig ein Ende machte, ein Glück für den Künstler Dostojewski nennt. Das Jahr 1873 sieht dann Dostojewski zum zweitenmal als Publizisten, jetzt als offiziell bestätigten Schriftleiter des „Bürger“ („Grashdanin“, s. S. 302 Anm.), den er bis zum Frühjahr 1874 leitete und in dem er in der ersten Hälfte des Jahres unter dem Gesamttitel „Tagebuch eines Schriftstellers“ – als handelte es sich um Blätter aus einem Tagebuch, das...

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This book isn't a single, smooth narrative. Instead, it's a compilation of Dostoyevsky's own autobiographical pieces, most famously A Writer's Diary and his searing account of his imprisonment, The House of the Dead. We get his direct thoughts on politics, faith, and Russian society, but the heart of the book is his personal story: his arrest for involvement in a radical intellectual circle, his mock execution, and the brutal years of hard labor in Siberia that followed.

Why You Should Read It

You should read this because it connects the dots. Suddenly, the anguish of Raskolnikov or the spiritual crises of the Karamazov brothers make a different kind of sense. This is where Dostoyevsky learned about the human capacity for suffering and redemption firsthand. His writing here is urgent and personal, free from the filter of fiction. You see his faith tested, his despair, and his slow, hard-won understanding of the people he was imprisoned with. It’s incredibly powerful to see the origins of his famous empathy.

Final Verdict

This is essential reading for any serious fan of Dostoyevsky's novels. It's also fascinating for anyone interested in the messy intersection of a writer's life and their work. Be warned: it's not a light or easy read, but it's a profoundly illuminating one. If you want to understand the man behind the masterpieces, start here.



✅ Open Access

This is a copyright-free edition. Feel free to use it for personal or commercial purposes.

Jennifer Lewis
8 months ago

I was skeptical at first, but it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Exceeded all my expectations.

James Robinson
1 year ago

After hearing about this author multiple times, the depth of research presented here is truly commendable. Absolutely essential reading.

Barbara Moore
1 year ago

Finally a version with clear text and no errors.

Aiden Lee
1 week ago

Citation worthy content.

Joshua Johnson
1 year ago

Five stars!

4
4 out of 5 (10 User reviews )

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