Sämtliche Werke 12 : Literarische Schriften by Fyodor Dostoyevsky

(8 User reviews)   4196
Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881 Dostoyevsky, Fyodor, 1821-1881
German
Hey, if you think you know Dostoyevsky from Crime and Punishment or The Brothers Karamazov, think again. This collection is the secret backstage pass to his mind. It's not the famous novels, but all the other writing he did—essays, articles, drafts, and fiery arguments he published in journals. It's messy, brilliant, and sometimes downright strange. Here, you see the raw materials of his genius: the half-formed ideas, the political rants, and the personal obsessions that later became those monumental books. It's like watching a master painter's sketchbook. For any true fan, it's absolutely essential and completely fascinating.
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Hauptthema wird seine literarische und journalistische Tätigkeit sein. * * * * * Die journalistischen Arbeiten F. M. Dostojewskis sind, alles in allem genommen, recht umfangreich. Er hatte die größte Vorliebe gerade für diese Art Tätigkeit. Die letzten Zeilen, die er schrieb, sind die Artikel der letzten Nummer seines „Tagebuchs“. Die Zeitschriften, an denen er als Journalist, d. h. als Redakteur, Publizist und Kritiker arbeitete, waren folgende: 1. „_Die Zeit_“ – eine umfangreiche Monatsschrift, die unter der Redaktion seines älteren Bruders, Michail Michailowitsch Dostojewski, vom Januar 1861 bis zum April 1863 erschien[1]. 2. „_Die Epoche_“ – eine Monatsschrift wie die vorhergehende, die seit dem Anfang des Jahres 1864 bis zum Februar 1865 erschien, in den ersten Monaten gleichfalls unter der Redaktion Michail Michailowitschs, später, nach seinem Tode am 4. Juni, unter der Redaktion A. U. Porezkis. 3. „_Der Bürger_“ – eine Wochenschrift, die im Jahre 1872 vom Fürsten W. P. Meschtscherski[2] gegründet wurde. Im ersten Jahr war G. K. Gradowskij ihr Redakteur, im zweiten, 1873, F. M. Dostojewski. In dieser Wochenschrift begann er bereits, Feuilletons unter dem Titel „Tagebuch eines Schriftstellers“ zu veröffentlichen, die somit der Anfang der folgenden Zeitschrift sind. 4. „_Tagebuch eines Schriftstellers._“ Dasselbe erschien einmal monatlich in den Jahren 1876 und 1877. Im Jahre 1880 erschien nur eine Nummer im August, und 1881 das letzte Heft kurz nach dem Tode Dostojewskis. Der Geist und die Richtung dieser Zeitschriften verfolgten einen besonderen Weg, im Gegensatz zu allen anderen Petersburger Zeitschriften, die sich ja bekanntlich in ihren Zielen durch große Gleichartigkeit auszeichnen, vermutlich infolge der gleichen Bedingungen, unter denen sie sich entwickeln. Die Tätigkeit F. M. Dostojewskis war dieser allgemeinen Petersburger Geistesart gerade entgegengesetzt, und so war vornehmlich er derjenige, der durch die Kraft seines Talentes und den Eifer seiner Überzeugungen der anderen Richtung, nicht der Petersburger, sondern der breiteren, sagen wir, der _russischen_, einen so bedeutenden Erfolg verschaffte. Meine Bekanntschaft mit F. M. Dostojewski begann auf journalistischem Gebiet und noch bevor die erste Dostojewskische Zeitschrift herausgegeben wurde. Der Hauptmitarbeiter einer neuen Zeitschrift, A. P. Miljukoff, damals mein Kollege an einem der Petersburger Unterrichtsinstitute, hatte meinen ersten größeren Artikel angenommen und mich gleichzeitig zu seinen Dienstagen eingeladen, an welchen Tagen sich bei ihm ein bestimmter Literatenkreis zu versammeln pflegte. Seit dem ersten Abend, den ich in dem Kreise verbrachte, betrachtete ich mich gewissermaßen als in diese Gesellschaft aufgenommen und alles interessierte mich sehr. Die hervorragendsten unter den Gästen A. P. Miljukoffs waren die beiden alten Freunde des Hausherrn – die Brüder Dostojewski, die man gewöhnlich zusammen sah. Außer ihnen erschienen noch die Dichter Maikoff, Krestoffski, Minajeff und andere. Den ersten Platz in diesem Kreise nahm natürlich F. M. Dostojewski ein. Alle sahen in ihm bereits einen hervorragenden Schriftsteller, doch beherrschte er den Kreis nicht etwa infolge seiner Berühmtheit, sondern auf eine ganz natürliche Weise: durch seinen Gedankenreichtum und die Lebhaftigkeit, mit der er seine Gedanken aussprach. Der Kreis war nicht groß und seine Mitglieder standen einander sehr nahe, so daß von einer Gezwungenheit, wie sie sonst in russischen Gesellschaften so oft herrscht, hier nicht die Rede sein konnte. Schon damals hatte Dostojewski eine besondere Art zu sprechen. Oft unterhielt er sich längere Zeit nur halblaut, fast nur flüsternd mit einem von uns, bis ihn dann irgend etwas erregte und hinriß und er plötzlich die Stimme erhob. Übrigens konnte man ihn zu jener Zeit, was seine Gemütsverfassung betrifft, ziemlich heiter nennen; es war in ihm damals noch sehr viel Weichheit, im Gegensatz zu den letzten Lebensjahren, wo er sie nach allem Ausgestandenen langsam eingebüßt hatte. Seines Äußeren erinnere ich mich noch lebhaft: er trug damals nur einen Schnurrbart und hatte,...

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This isn't a single story in the usual sense. Sämtliche Werke 12: Literarische Schriften is a curated dive into Dostoyevsky's 'other' writing. Think of it as a massive scrapbook from his most productive decades. You'll find the sharp cultural criticism he wrote for his magazines Vremya and Epokha, where he argued about Russia's soul and clashed with other thinkers. There are autobiographical notes, early story fragments, and his famous 'Writer's Diary' entries—a wild mix of fiction, philosophy, and current events told in his unmistakable, urgent voice.

Why You Should Read It

Reading this feels personal. You're not just getting a polished novel; you're getting the man behind it, thinking out loud. You see his fascination with guilt and redemption take shape. You witness his deep anxiety about a modernizing Russia. The themes from his great novels are all here in their raw, argumentative form. It makes his fiction feel even more powerful because you understand the real human struggle and conviction that fueled it. This is Dostoyevsky without the filter.

Final Verdict

This is not for casual readers dipping a toe in. It's for the Dostoyevsky devotee who wants the full picture, the student of literature hungry for context, or anyone who loves seeing how a great mind works through ideas in real time. Perfect for readers who finish a masterpiece and immediately ask, 'But what was he really thinking?' This book gives you the answer.

⚖️ Copyright Status

This historical work is free of copyright protections. You do not need permission to reproduce this work.

Michelle Allen
1 year ago

I started reading out of curiosity and the flow of the text seems very fluid. Absolutely essential reading.

William Jones
1 year ago

Finally found time to read this!

James King
4 months ago

I had low expectations initially, however the plot twists are genuinely surprising. I would gladly recommend this title.

Donna Torres
3 weeks ago

Great read!

Jessica Wright
1 year ago

Wow.

5
5 out of 5 (8 User reviews )

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